Schreckensteiner`s Klubtour
Für den letzten Sonntag im Oktober wurde zur Klubtour eingeladen. Allgemeiner Treffpunkt war Pirna, von dort ging es mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis
Cotta.
Auch wenn Wandern nicht unbedingt zu meinen Hobbys gehört sagte ich mit Vergnügen zu, denn mit Schreckensteinern unterwegs zu sein, würde alles
andere als eine normale Wanderung werden.
Die Busfahrt hatte schon etwas besonderes an sich, denn die Ersten wärmten sich bereits im geheizten Bus mit Glühweinauf. In Cotta angekommen ging es auch gleich los in Richtung Cottaer-Spitzberg. Nachdem wir den Gipfel erfolgreich bestiegen hatten, wurden wir mit einem Rundblick belohnt. Doch das Wetter hätte für eine bessere Fernsicht sorgen können, aber was solls es ist ja der letzte Oktobertag. Am Fuße der Aussicht wurde uns eine Pause gegönnt Wir genossen sie bei Glühwein und einem ordentlichem Happen aus dem Rucksack. Ein Highligth für manche Frauen war die kleine Wundertüte die Ho aus seinem Rucksack zauberte. Sie war gefüllt mit allerei Dingen zur Schönheitspflege, vom Lippenpflegestift, Antifaltencremes und andere näckische Dinge. Wie eine kleine „Raubtierherde“ stürzten sich die Frauen auf die auserlesenen Dinge. Einiges wurde dann auch sofort an mehr oder weniger freiwilligen Probanten erprobt. Nachdem Durst, Hunger und Neugier befriedigt waren, machten wir uns wieder auf den Weg. Vorbei an Wiesen und Feldern ging es über geschichtsträchtiges Terrain, denn in dieser Gegend zog schon Napoleon mit seinen Truppen umher. Über die Zehistaer-Wände kamen wir zur nächsten kleinen Aussicht die zu einer Pause einlud. Zufälliger Weise standen vor uns zwei gipfelähnliche Felsgebilde, die natürlich sofort bei zwei Sportfreunden Begehrlichkeiten weckten. Also wurde erstmal auf Nahrung und Trinken verzichtet, stattdessen ging man Klettern. Olaf war der Erste der wie ausgehungert sich in die Griffe vergrub um die Quacke zu erklimmen. Als er danach den zweiten Steinklotz anging gab es auch für Micha kein halten mehr. Beide haben sich damit einen Traum erfüllt und die Quacken erklommen. In dieser Zeit vergnügten sich der vernüftige Rest an der gerade scheinenden Sonne oder sie labten sich an diversen Getränken. Der weitere Weg führte uns zur Gersdorfer-Ruine, ein künstlicher Höhlenbau zur Belustigung eines Rittergutsbesitzers. Hier ist zwar keine Autobahn-anschlussstelle, aber den Eindruck machte es als wir hier ankamen. Es waren aber nur eine Herde Jäger die zu faul sind ein paar Meter zu Fuß zu gehen. Die Jagdtrophäen wurden von einem Rauhaardackel bewacht und die Jäger genossen die Bratwurst aus dem Großmarkt mit dem entsprechendem Gebräu dazu. Die Temperaturen waren aber so gelagert, dass wir lieber noch einmal Glühwein erhitzten und unsere Gemüter aufwärmten. Besonderer Dank gilt Jörg der immer um das Wohl aller besorgt war. Unser letzter Streckenabschnitt führte uns wieder zurück nach Cotta , wo wir wieder mit Bus und Bahn den Heimweg antraten.
Fazit: Ich bin jederzeit wieder mit Euch bei einer Wanderung unterwegs
Eure Anne
Mein "Beitrag" für das Stifungsbuch!!! Man könnte noch erwähnen, das ich auf Knien darum gebeten wurde!!!
https://picasaweb.google.com/AnneKratina/20101031Klubwanderung?authkey=Gv1sRgCNeYoIGAn9yN9AE&feat=directlink
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