
Um gleich ein paar Missverständnisse aus den Weg zu räumen…den Klettergarten findet man natürlich nicht hier Sächsischen Ländle, sondern ca. 530km süd-westlicher im schönem Umkreis von Stuttgart. Auch wenn es nicht zum Blogtitel passt, finde ich das mein Ausflug einen kleinen Platz hier in meinem Blog verdient hat ;o) Der Klettergarten ist ein alter Steinbruch (Sandstein) mit einer durchschnittlichen Höhe von 7m -> ich weiß der Klettergarten wäre bei uns in Sachsen kein Gipfel geworden ;o), aber für den ersten „ausländischen“ Ausflug sollte es reichen. Alles Begann mit einem Besuch bei Tina (noch in Dresden ;o))…die mich mit einem Kletterführer von Stuttgart ausstattete und mir Mut zu sprach es doch einfach mal so ohne die Profis zu probieren. So ging es mit Sack und Pack auf nach Stuttgart. Auch wenn die Wetterverhältnisse nicht als ideal beschrieben wurden, versuchten wir unser Glück…da wussten wir nicht, dass das Wetter erst zum Schluss unser Problem werden würde. Es ging schon gut los, das wir nicht einmal ansatzweise eine Weg an den Klettergarten fanden und mit dem Auto umherirrten. Auch der Kletterführer war uns nicht wirklich eine große Hilfe, da die Wege wie beschrieben nicht mehr öffentlich waren. Nach gefühlten stundenlangen Suchen und kurz vorm Aufgeben sein, fanden wir endlich den Parkplatz. Nun konnte es endlich losgehen…wäre nicht Hürde 2 gewesen: Nämlich das absolut keine Ausschilderungen zu finden waren, also wehe es regt sich mal wieder einer in der Sächsischen Schweiz auf, der soll erstmal nach Stetten kommen. Aber nach einem kurzen Ausflug zwischen den Weinbergen, kamen wir auf den rechten Weg und standen endlich vor dem ehemaligen Steinbruch. Jetzt konnte mich nichts mehr zurückhalten…ab in den Klettergurt, ein kurze Einweisung an Rüdiger, wie er mich zu sichern hat und dann ging es ab an den Fels.
Um erstmal ein Felsgefühl zu entwickeln, traute ich mich nur an eine III ran, die ich aber glaube ziemlich souverän durchstieg. Rüdiger und Mandy stiegen das ganz natürlich nach…in meinem kleinen Höhenflug wollte ich als nächsten v.o.g. eine VIIb wagen, aber mitten im Weg fing es an zu regnen und damit fiel alles buchstäblich ins Wasser. Hätten wir nicht so einen langen „Anreiseweg“ gehabt, hätten wir den einen oder anderen Weg bestimmt noch geschafft.
Fazit: Ich werde bestimmt nicht das letzte mal dort gewesen sein ;o)
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