Diesen Kletterausflug haben wir ausschließlich Markus zu verdanken, der unbedingt klettern gehen wollte. Eigentlich hatten Michi und ich uns schon ausgemacht, dass es auf Grund der Wetterlage wahrscheinlich nichts werden würde (irgendwie hatte ich mich auch schon aufs auschlafen gefreut)...aber in einer nächtlichen SMS-schreiberei wurde alles über den Haufen geworfen und wir waren natürlich bereit mitzugehn. Treff war an der Wismut, wo wir schon von einem drängelnden Markus erwartet wurden. Auf ging es zumParkplatz unterhalb vom Gohrisch.
Unser erstes Ziel war die Narrenkappe..endlich hier war ER...in wie viele entsetzte Gesichter ich blicken musste, wenn ich immer erwähnte das ich diesen einfachen "Kindergipfel" noch nicht hätte, weiß ich nicht mehr. Durfte mir ja auch von Tinchen immer anhören, dass ich irgendein grünes und schweres Zeugs schon hätte, aber die einfache und schön zukletternde Narrenkappe noch nicht ;)! Naja mit dem heutigen Tage sollte endlich dieser Gipfel auch bezwungen werden. Während Michi sich am Dicken Ende zu schaffen machte, stieg ich mit Anja schnell mal den Gipfel solo hoch. Anja über die Nordostrippe (die ich später auch noch machte). Ich genehmigte mir zum warm werden erstmal den AW. Auf dem Gipfel wurde für die Invalidenfraktion erstmal ein Rätselfoto gemacht ;).
Zunehmend wurde die Anzahl der Menschen im Gebiet immer mehr, so huschten Anja und ich schleunigst zum Zwerg. Zum Glück, den auf einmal befand sich eine ca. 15köpfige Klettermannschaft ein. Nachdem ich an der Narrenkappe solo eine I und II gemacht habe, musste nun logischerweise eine III folgen, aber diesmal entschied ich mich für Sicherung von unten. Über die Variante zum AW stieg ich den Gipfel empor und holte Anja nach, während Michi und Markus sich am Westweg vergnügten.
Fliehend vor den Menschenmassen ging es auf zur Abgetrennten Wand. Diesen Gipfel hatten wir beginnend nur ausgelassen, da es hieß wir warten bis die Sonne etwas rum ist"...mmmhh welche Sonne... wo rum...mittags an der Nordwestseite...ach egal", es wurde halt ein Pullover mehr angezogen. Der Nordwestweg lies sich ziemlich gut klettern, auch wenn ich am Ring erstmal halt machen musste, um meine Finger wieder aufzuwärmen...dieses kribbelnde schmerzende Gefühl, wenn sie langsam wieder auftauen...wie soll sich das erst im Winter anfühlen...lieber noch nicht darüber nachdenken.
Wieder gute erwärmt, machten wir uns an den Aufstieg zur Aussicht auf dem Gohrisch, um von dort aus zur Gohrischscheibe zu gelangen. Der AW ist schonmal ziemlich interessant, wenn es neben einem ca. 30 m bergab geh, aber auch diese Hürde wurde überwunden und wir seilten uns gleich bis nach unten ab. Unser letztes Ziel war, der mir noch fehlende Findling. Markus meinte das der AW ziemlich gut wäre und die eine oder andere Sanduhr gäbe es auch, vertrauend darauf stieg ich los. Na gut Sanduhren fand ich zwar keine aber man konnte ziemlich gut einpaar Rißschlingen auf den ersten Metern unterbringen, weiter emporsteigend fand ich immernoch keine Sanduhr bzw. langsam auch keine andere Sicherungsmöglichkeit mehr, also hieß es nur noch Augen zu und durch..."da eine Sanduhr..." einen halben Meter vorm Ausstieg, kam die von Markus versprochene Sanduhr, somit kam ich sicher auf dem Gipfel an. Damit ging einer schöner für mich ziemlich erfolgreicher Klettertag zu Ende.
https://picasaweb.google.com/AnneKratina/20120923KletternGohrisch?authuser=0&authkey=Gv1sRgCLyslbPq3diDVQ&feat=directlink

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